DICKER FRANZ Lemberger GG 2011

Burg Ravensburg

Rotwein • Lemberger
Zu ihrem 760 Jährigen Jubiläum hat das Weingut Burg Ravensburg eine besondere Selektion aus den ältesten Reben der Lage Dicker Franz in ihre Schatzkammer gelegt, um sie nun nach 10 Jahren Reife mit dem historischen Etikett von 1850 als Jubiläumswein 770 Jahre Burg Ravensburg zu präsentieren, limitiert auf 2000 Flaschen.

30,00 €

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Inhalt: 0.75 Liter (40,00 € / 1 Liter)

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Steckbrief

Weinart
Rotwein
Rebsorte
Lemberger
Jahrgang
2011
Alkoholgehalt
13,5%
Inhalt
0,75 l
Allergene
Enthält Sulfite
Land
Deutschland
Weingut
Weingut Burg Ravensburg · Am Mühlberg 3 · 75056 Sulzfeld

Über den Wein

Zu ihrem 760 Jährigen Jubiläum hat das Weingut Burg Ravensburg eine besondere Selektion aus den ältesten Reben der Lage Dicker Franz in ihre Schatzkammer gelegt, um sie nun nach 10 Jahren Reife mit dem historischen Etikett von 1850 als Jubiläumswein 770 Jahre Burg Ravensburg zu präsentieren, limitiert auf 2000 Flaschen.
Lemberger liebt die warmen Jahre, ein absoluter Ausnahme Jahrgang, also ganz perfekt zu dem Jubiläum.
Komplexer, tiefgründiger Duft von Brombeeren und Pflaume, Pfeffer und Erde. Animierend mit lebendiger Säure und viel Zug, zupackend und kompakt mit Noten von Nelke und Anis. Die Gerbstoffe sind fein und harmonisch eingebunden. Ein Dicker Franz wie aus dem Bilderbuch, ideal jetzt und noch lange Zeit!
Speiseempfehlung: Wildgerichte und Gänsebraten

Ab 180€ Warenwert von diesem Weingut versandkostenfrei (D)!

Über den Winzer

770 JAHRE LEBENDIGE WEINGESCHICHTE
Wein ist Kultur und das VDP-Weingut Burg Ravensburg ist ein Kulturdenkmal, jedoch kein Museum. Hier wird höchst vital und dynamisch an der Zukunft gearbeitet.
Stolz thront die Burg Ravensburg über ihren Weinbergen und dem Kraichgau. Seit der Römerzeit wird hier Wein angebaut. Das Weingut selbst geht auf das Jahr 1251 zurück und ist damit eines der ältesten noch existierenden der Welt.
Die Zisterziensermönche des knapp 15 Kilometer entfernt gelegenen Klosters Maulbronn hatten die hohe Qualität des Terroirs erkannt und brachten hier ihr aus dem Burgund stammendes Wissen um den Weinbau zur Anwendung.
Das große Kapital des Weinguts sind die Weinbergslagen auf mineralstoffreichem, kalkigem Keuper. „Alle großen Weine wachsen auf kalkigem Boden“, ist Betriebsleiter Claus Burmeister überzeugt. Seit 1995 leitet er die Geschicke des Weinguts; er blieb, als Heinz Heiler, Eigentümer des benachbarten Weinguts Heitlinger Burg Ravensburg übernahm und den Ehrgeiz große Weine zu kreieren weiter anfachte.
Die renommierten Einzellagen tragen originelle Namen, welche sich aus der Historie erklären lassen. Auf der „Husarenkappe“ stehen seit dem Jahr 1782 Rieslingreben, die der damalige Burgherr Freiherr von Göler von Ravensburg vom Markgraf von Baden geschenkt bekam, der zu dieser Zeit den Stauffener Schlossberg in der Ortenau mit Riesling bepflanzen ließ, wo dieser den Namen Klingelberger bekam. In seiner Husarenkappe soll der Freiherr die Reben nach Sulzfeld gebracht haben.
Der „Dicke Franz“ verdankt seinen Namen der Genussfreudigkeit eines Burgherrn. Hier sollen bereits im 17. Jahrhundert die ersten Stöcke von Blaufränkisch („Lemberger“) gepflanzt worden sein, mit die ersten der Sorte in Deutschland.
Das „Löchle“ ist eine besonders geschützte, warme Lage, auf der sich Burgundersorten besonders gut entwickeln. Der Kapellenberg im benachbarten Eichelberg hat seinen Namen von einer 1748 errichteten Kapelle; hier stehen die Reben auf verwitterten, sandigen Böden vulkanischen Ursprungs.
Die vier genannten Lagen sind vom VDP als „Große Lagen“ klassifiziert; sie stellen damit die Spitze der Qualitätspyramide des Gutes dar. Als „Erste Lage“ ist der Lerchenberg eingestuft, auf dem Riesling und Blaufränkisch stehen.
Höchsten Stellenwert im Weingut hat der Gedanke, den Charakter jeder Lage möglichst gut zur Geltung kommen zu lassen. Das ist auch ein Ziel der Arbeit von Pierre Millemann; der Önologe berät Spitzenweingüter im Burgund und wird auch hier als Berater konsultiert. Um das Ausgangsmaterial für möglichst ausdrucksstarke und authentische Weine noch weiter zu optimieren, hat Claus Burmeister nach der Biozertifizierung einen weiteren, großen Schritt in Angriff genommen: Er bearbeitet mit seinem Team die Weinberge nach den Regeln der Biodynamie. Das heißt, bestimmte Arbeitsschritte wie Rebschnitt, Bodenpflege und Lese werden mit den Mondphasen abgestimmt, zur Vitalisierung des Bodenlebens und Stärkung der Reben gegen Pilz und andere Schädlinge werden homöopathische Präparate ausgebracht.
„So kann sich die Identität des Terroirs in den Weinen entfalten“, erklärt Burmeister. „Neben einer unverwechselbaren Aromentiefe trägt dies dazu bei, dass unsere Weine von ihrem Geburtsort erzählen.“
Text: Jossi Loibl/2020

Alle Weine vom Weingut Burg Ravensburg

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DICKER FRANZ Lemberger GG 2011
30,00 € 40,00 €

0.75 Liter (40,00 € / 1 Liter)

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HUSARENKAPPE Riesling GG 2011 Jubiläumswein
36,00 € 41,00 €

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